Den Garten mit Feng Shui gestalten

Blickt man hierzulande in Vorgärten, dann lassen sich so einige Schandflecken entdecken: verwucherte Gärten, blumenlose Triste oder vom Wetter abgenutzte Gartenzwerge und Plastikfiguren. Nicht jeder hat das Glück mit einem Garten gesegnet zu sein. Wenn Sie einen besitzen, lassen Sie Ihren Garten nicht verkümmern. Nutzen Sie die Möglichkeit und verwandeln Sie Ihren Garten mit Hilfe von Feng Shui in ein Paradies. Hier zeigen wir Ihnen wie Sie das am besten machen.

Bei Feng Shui geht es um Einklang.

Bei Feng Shui müssen die fünf Elemente im Einklang sein.

Was bringt Feng Shui?

Feng Shui ist eine über 3.000 Jahre alte, chinesische Gestaltungsform. Viele wenden diese Einrichtungsmethode im Wohnbereich an. Sie verspricht, durch einen positiven Energiefluss, die geistige Ruhe und das Wohlbefinden des Menschen zu fördern. Bei Feng Shui geht es hauptsächlich darum, dass alles ausbalanciert ist, wie Yin und Yang. Vereinfacht könnte man sagen: Von allem ein bisschen und von nichts zu viel.

Wörtlich übersetzt bedeutet Feng Shui „Wind und Wasser“. Der traditionellen Vorstellung zufolge, sollen diese Energien harmonisiert werden und zur Erholung des Menschen beitragen. Sie müssen nicht an Geister glauben um Feng Shui zu praktizieren, vielen genügt dabei schon die Lust auf neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Prinzipien der fünf Elemente beachten

Die fünf Elemente, Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser spielen in Feng Shui eine große Rolle. Diese Elemente müssen in Einklang gebracht werden, eines sollte jedoch dominieren. Welches dominiert, entscheidet die Himmelsrichtung in die der Garten (in Relation zum Haus) ausgerichtet ist:

  • Osten und Südosten: Holz
  • Süden: Feuer
  • Südwesten und Nordosten: Erde
  • Westen und Nordweste: Metall
  • Norden: Wasser

Das heißt, wenn Ihr Garten beispielsweise in Richtung Osten zeigt, sollte in Ihrem Garten das Element Holz überwiegen. Hier würden hochwachsende und rankende Pflanzen hin passen. Auch Bambus und Koniferen würden das Element Holz vertreten. Das Element bestimmt jedoch weitaus mehr als welche Pflanzen in Ihrem Garten wachsen sollten. Sie müssen Farben, Formen und Materialien beachten. Eine genaue Liste dazu finden Sie hier.

Anfängerfehler vermeiden

Bei der Gartengestaltung fordert Feng Shui Sie zum fantasievollen Umgang mit vorgeschriebenen Mitteln auf. Quasi eine kreative Gestaltung mit Grenzen. Da es im Feng Shui viele Dinge gibt die schief gehen können, passieren Anfängern hierbei oft Fehler. Sollte es Ihnen also um mehr gehen, als nur einen schönen Garten, beispielsweise dass der Energiefluss im Garten ausgewogen ist, ist es sinnvoll sich eine professionelle Beratung zu holen. Diese können dann den Energieflussstatus des Geländes analysieren und Empfehlungen zu Form und Farbe anhand der Fünf Elemente geben.

Hier noch ein paar Tipps gegen typische Anfängerfehler:

  • Kaufen Sie Ihre Außenmöbel sowie Beleuchtung passend zum Feng Shui Konzept.
  • Die Terrasse oder ein Balkon sollte sich harmonisch in die Natur einfügen.
  • Achtung! Die Prinzipien sind keine festen Regeln. Ihr Feng Shui Garten muss nicht aussehen wie ein chinesischer Garten. Bleiben Sie Ihrem eigenen Stil treu.

Foto: StudioSmart/shutterstock.com

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