Pup Crawl in Berlin

Pub Crawl: die hemmungslose Kneipentour

Besonders in Berlin geben sich jedes Wochenende, meist männliche, Touristen aus aller Welt die Kante. Diese Art der Kneipentour ist jedoch keine spontane Aktion, sondern findet unter Leitung eines Veranstalters statt. Das Ganze nennt sich Pub Crawl und hat nur ein Ziel: richtig schön betrunken werden. Besonders im angelsächsischen Raum haben die Kneipentouren, bei denen bei fortgeschrittener Stunde nur noch von Bar zu Bar gekrabbelt werden kann, Tradition. Wir sagen Ihnen, was Sie alles über die touristische Besäufnis wissen müssen und wie ein Pub Crawl abläuft.
Pup Crawl in Berlin

Pub Crawl: die etwas andere Stadtbesichtigung

Vor ein paar Jahren hat der ganze Wahnsinn auch in Deutschland Fuß gefasst. Die Rede ist von dem sogenannten Pub Crawl. Crawl bedeutet im englischen so viel wie kriechen und eben diese Bewegung sollen die Teilnehmer dieser besonderen Kneipentour im besten Fall in den späten Abendstunden ausführen. Satt eine Metropole bei Tageslicht zu besichtigen und klassische Touristen-Spots abzuklappern, steht bei einem Pub Crawl die nächtliche Tour durch angesagte Bar der Stadt im Vordergrund. Es gibt bestimmte Veranstalter, die den Touristen ein Rundum-Besäufnis Paket schnüren. Angefangen mit Begrüßungsshots, Freibier für den langen Weg von Bar zu Bar und eine Führung durch das Nachtleben. In den Bars müssen die Touristen ihre Getränken dann selber bezahlen, was den Kneipenbesitzern einiges an Geld einbringt.

 

Pub Crawl: so geht es richtig

Wer mit seiner Partnerin gepflegt das Nachtleben einer großen Stadt erkunden will, sollte nicht unbedingt eine Pub Crawl Tour buchen. Am besten eignet sich die Kneipentour durch die Metropole für einen netten Abend mit den besten Kumpels. Berlin ist dabei das deutsche Pub Crawl Mekka, denn an fast jeder Ecke findet man Veranstalter, die schon ab 12 Euro pro Nacht die Party-willigen Touristen durch Berliner Kneipen führen. Um die ausschweifende Kneipentour auch richtig genießen zu können, sollten Sie nicht knauserig sein. Wählen Sie ein cooles Hotel in der Szenemetropole Berlin, in dem Sie ihren Kater am nächsten Morgen gut auskurieren können und machen Sie sich darauf gefasst, dass der Abend schnell relativ kostspielig werden kann, denn die Gesellschaft der feierwilligen Saufkumpanen gibt’s umsonst, für jedes Getränk in einer neuen Bar muss jedoch extra gezahlt werden. Grundlegende Englischkenntnisse sind auch nicht von Nachteil, denn besonders ausländische Touristen besuchen Berlin besonders gerne wegen der Pub Crawls. Zu guter Letzt: wenn es schon das gepflegte Besäufnis sein muss, dann bitte mit Anstand, denn besonders die Anwohner sind nicht gerade Fans der betrunken Touristen-Massen, die gerne nachts alle Hemmungen fallen lassen. In New York soll ein neues Gesetz aus diesem Grund das Pub Crawling sogar in Zukunft verhindern.  Deswegen sollte jeder Teilnehmer seine Grenzen kennen und es mit der Kneipentour nicht übertreiben. Nur so wird der Kult Pub Crawl auch zu einem besonderen Erlebnis, an das man sich auch am nächsten Tag noch erinnern kann.

 

Einen Bericht über die genauen Abläufe des Pub Crawls finden Sie auch bei spiegel.de.

copyright:marionbirdy /sh

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