Zwei orientalische Fahrradtouren 2013

Das Zweirad ist für viele von uns mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Damit geht es zwar auch durch den Alltag, aber vielmehr nutzt es uns noch, wenn wir einsame Landschaften damit erkunden können. Denn wo ein Auto nicht hinkommt und zu Fuß zu anstrengend ist, das fahren wir mit dem Fahrrad ab. Entfernte Winkel, weitläufige Strecken und tiefe Täler: zwei Touren im Orient bieten mehr als nur sportlichen Spaß. In Zentralanatolien geht es durch das Kappadokien Tal mit seinen unterirdischen Städten; in Marokko durchqueren wir die Orte aus 1001 Nacht mit dem Rad.

Unbedingt absteigen vom Rad sollten Sie für eine Kameltour.

Unbedingt absteigen vom Rad sollten Sie für eine Kameltour.

Die richtige Ausrüstung

Beide Reisen führen durch entlegene Gegenden, wo niemand Ihr Rad mal eben reparieren kann; hier müssen Sie sich selber helfen können. Deshalb gilt, dass das Fahrrad in einem top Zustand sein muss, bevor es losgeht. Schwierig könnte es auch werden, wenn Sie auf ein Pedelec bauen – das neue Kalkhoff Impuls wäre zwar auch geländetauglich; allerdings werden Sie den Akku zumindest in Marokko nur selten laden; auf der türkischen Tour ließe sich das eher einrichten. Außerdem sollten Sie kleinere Schäden selber heben können und die notwendige Ausrüstung mitführen.

Die Tour durch Marokko

Durch Marokko müssen Sie nicht alleine reisen und sollten Sie wohl auch besser nicht. Geführte Radtouren sind deutlich sicherer und werden zum Beispiel für rund acht Tage angeboten. Meist fährt man dann im Schnitt 30 bis 60 Kilometer pro Tag und kommt so an Moscheen, Basaren und Dörfern vorbei. Aber auch die Landschaft mit ihren Bergen und Tälern bekommen Sie zur Gesicht. Unbedingt halt machen sollten Sie für eine Kameltour durch die Wüste!

Mit den Bikes durch die Türkei

Die Stadt Nevshir liegt an einem Berghang in Kappadokien

Die Stadt Nevshir liegt an einem Berghang in Kappadokien

Die Landschaft Kappadokien ist deshalb so reizvoll, weil sich hier für Mountain-Biker rasante Tal- und Bergfahren anbieten. Es ähnelt einer Mondlandschaft und die Felsformationen sind beeindruckend. Hinzu kommen rund 36 unterirdische Städte, die es hier in Kappadokien gibt – die bekanntesten sind Kaymakli und Derinkuyu. Die gesamte Region wurde zum UNESCO Naturerbe erklärt. Einen ausführlichen Reisebericht findet man hier.

Bilder: CR SHELARE, shutterstock.com / Boris Stroujko, shutterstock.com

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