PayPal, Kreditkarte, Rechnung | © PantherMedia / VitalikRadko

PayPal, Kreditkarte, Rechnung? Wie du online sicher zahlen kannst!

Wer heute einkaufen geht, nutzt hierfür oft das Internet. Doch das sind nicht die einzigen Finanztransaktionen, die im Netz durchgeführt werden. Sogenannte Mikrotransaktionen, wie zum Beispiel die Einzahlung von Geld beim Sportwetten, aber auch die Bezahlung von Online-Games bei Diensten wie Steam, fallen hin und wieder an. Aber welches ist die beste und sicherste Zahlungsmethode und welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Optionen?



➔ Mikrotransaktionen per Paysafekarte bezahlen

Vor allem in Appstores oder beim Gaming fallen Mikrotransaktionen an. Die können mit der sogenannten Paysafecard schnell und sicher bezahlt werden. Es handelt sich um einen 16-stelligen Guthabencode, der 1 zu 1 gegen einen Geldbetrag getauscht wird. Bis zu 100 Euro in einer Summe können damit bezahlt werden. Besonders beliebt ist die Paysafekarte in der Gamingbranche, denn sie ist auch für Ingame-Dienste geeignet und steht sofort zur Verfügung.

Ausnahme sind anbieterinterne Käufe, wie bei Nintendo, Playstation oder Microsoft. So gibt es spezielle Voucher, um zum Beispiel die Playstation Plus 12 Monate Mitgliedschaft zu kaufen, hier ist der Umweg über die Paysafekarte nicht nötig.

➔ PayPal – der riesige Dienstleister mit großer Beliebtheit

Nicht erst seit PayPal angekündigt hat, ab 2022 in Kooperation mit Amazon zu treten, ist der Zahlungsdienstleister sehr beliebt. Wer hier ein Konto hat und es mit seinem Giro- oder Kreditkartenkonto verbunden hat, kann online in wenigen Minuten einkaufen, aber auch Geld an Freunde und Verwandte senden. Der größte Vorteil des Anbieters ist, dass es das sogenannte Käuferschutzprogramm gibt. Erhält ein Käufer seine Ware nicht und wurde Opfer von Betrug, kann dieser Dienst in Anspruch genommen werden und hilft dabei, das Geld zurückzubekommen.



Der Nachteil ist, dass PayPal noch nicht in allen Shops angeboten wird und dass eine Anmeldung beim Zahlungsdienstleister nahezu immer Pflicht ist. Zwar bekommt der Shop selbst keine persönlichen Zahlungsdaten, bei PayPal müssen sie aber hinterlegt werden.

➔ Zahlung per Kreditkarte – der alte Hase unter den Anbietern

Die Kreditkarte ist fast so alt wie das Bankenwesen selbst und sie wird rege genutzt. Einfach die Kreditkartennummer nebst Prüfziffer eingeben und schon wird der Betrag abgebucht. Die Einfachheit der Zahlung ist einer der größten Vorteile, die fehlende Anonymität wird für viele Verbraucher aber zum Nachteil. Der Wunsch danach, keine persönlichen Daten angeben zu müssen, ist groß. Es wird häufig befürchtet, dass es zum Datendiebstahl kommen kann.

Ein weiterer Nachteil bei der Zahlung per Kreditkarte ist, dass die Kostenkontrolle aus den Augen verloren werden kann. Hier eine Mikrotransaktion, dort ein klassischer Einkauf – das böse Erwachen kommt dann erst, wenn die Rechnung ins Haus flattert. Mehr Kontrolle ist mit einer Prepaid-Kreditkarte möglich, die zuvor mit einem Wunschbetrag aufgeladen werden muss.

➔ Kauf von Gutscheinen zur Bezahlung

In den meisten Onlineshops kann heute schon per Gutschein bezahlt werden. Große Händler wie Amazon, C&A, aber auch das Möbelhaus IKEA bieten ihre Gutscheine online oder zum Kauf im stationären Handel an.

Die einzige Aufgabe des Kunden besteht darin, den Code auf der Karte freizurubbeln oder digital zu empfangen und ihn dem Kundenkonto des jeweiligen Shops gutzuschreiben. Sicheres und anonymes Zahlen ist so garantiert.