südafrika kap der guten hoffnung

Südafrika: ein Land mit zwei Gesichtern

Keine Frage, Südafrika bietet eine der atemberaubendsten Kulissen der Welt. Die Landschaft, die Natur und auch die Tierwelt erscheinen europäischen Touristen wie aus einem fernen Paradies. Orte, wie der  Krüger-Nationalpark, das Surferparadies Jeffreys Bay oder auch die Garden Route locken jedes Jahr tausende Touristen in das Land an der Südspitze Afrikas. Doch daneben reihen sich Armut, Rassen-Konflikte, eine enorm hohe HIV-Rate und Alkolismusprobleme der Bevölkerung. Wer hier reist, der muss hohe Sicherheitsvorkehrungen einhalten, sollte nicht nach Dunkelheit auf der Straße sein. Dennoch ist das Land mit den zwei Gesichtern eine Reise wert.

südafrika kap der guten hoffnung

Das Kap der guten Hoffnung

Entlang der Garden Route

Aufgrund der hohen Kriminalität in Südafrika, entscheiden sich viele Touristen für eine Tour entlang des Indischen Ozeans, der sogenannten Garden Route. Sie ist touristisch sehr gut erschlossen und somit relativ sicher. Man kann sich auch unabhängig von Reisetruppen ein Auto mieten und selbstständig diesen Trip unternehmen. Reisen in Südafrika müssen nicht zwangsweise böse enden, wenn man sich an gewisse Warnhinweise hält. So sollte man nicht alleine in entlegene Gegenden fahren, schon gar nicht in einschlägige Townships oder gar Slums. Außerdem sind Wertgegenstände nicht offen zu tragen und größere Mengen an Bargeld raten sich ebenso nicht. Wer jedoch nicht all zu naiv reist, der wird hier eine atemberaubende Landschaft genießen können.

Zwei Gesichter

weinbaugebiet stellenbosch südafrika

Weinbaugebiet in Stellenbosch

Südafrika ist für seinen Wein bekannt –weltweit. Was viele nicht wissen: der Wein führte in Afrika dazu, dass neben dem HIV auch das Alkoholsyndrom zu einem zentralen Problem geworden ist. Es beschreibt die Spätfolgen von Alkoholmissbrauch während der Schwangerschaft für den Fötus. Denn viele Weinbau-Arbeiter wurden bis ins letzte Jahrzehnt mit Alkohol bezahlt. Aber es gibt auch positive Entwicklungen: so werden immer mehr schwarze Arbeiter in sogenannten Joint Ventures Anteilseigentümer der Farmen.

Dennoch, wer nach Afrika reist, sollte auch über die dortige Armut Bescheid wissen. In die Townships und Slums gibt es geführte Touren. Vorab kann man sich auch beim Auswärtigen Amt noch weitestgehend informieren, wie man sich vor Ort verhalten sollte.

Bild: (c) Denis Mironov, shutterstock.com /(c) Peter Wollinga, shutterstock.com

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