Elektrische Zigarettenstopfmaschine | © PantherMedia / siloto

Elektrische Zigarettenstopfmaschinen Test 2020

Dank einer Zigarettenstopfmaschine ist es möglich, die Zigaretten selber herzustellen. Das bedeutet für den Nutzer eine enorme jährliche Ersparnis. Das Besondere an den elektrischen Zigarettenstopfmaschinen ist, dass man nur wenig Geschick benötigt, um die Zigaretten selbst herzustellen. Sind sie erst einmal fertig, kann man kaum einen Unterschied zwischen einer selbstgestopften und einer industriell hergestellten Zigarette feststellen.



Wir nehmen im Folgenden die Funktionsweise einer Zigarettenstopfmaschine unter die Lupe, schauen uns verschiedene Arten an und geben Tipps zum Umgang mit diesen praktischen Helfern.

Funktionsweise einer Zigarettenstopfmaschine

Stopfmaschine

Eine Zigarettenstopfmaschine funktioniert im Grunde sehr simpel. Die passende Tabakmenge wird in die Vertiefung gelegt. Nun wird eine Zigarettenhülse eingelegt. Mit einem Hebel wird nun der Tabak in die Hülse transportiert. Sobald man über ausreichend Übung verfügt, ist es so sogar möglich, binnen einer halben Stunde den gesamten Wochenvorrat zu produzieren.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Zigarettenstopfmaschinen. Hierbei handelt es sich zum einen um die mechanischen und zum anderen um die elektrischen Modelle.



Bei den elektrischen Modellen zählt die Powermatic 2 Plus aktuell zu den populärsten Zigarettenstopfmaschinen. Genauere Informationen finden sich auf der Powermatic 2+ Produktseite.

Unmittelbare Konkurrenz erhält die Powermatic 2 von der absoluten Novität aus gleichem Hause. Die Powermatic 3 Plus ist die neueste Entwicklung in der Reihe von Powermatic Zigarettenstopfmaschinen. Alle wichtigen Informationen über diese Novität finden sich auf der Powermatic 3+ Produktseite.

Diese Arten von Zigarettenstopfmaschinen gibt es

Mechanische Zigarettenstopfmaschinen werden betätig, indem man entweder einen Hebel oder eine Kurbel bestätigt, um den Tabak in die zuvor aufgesetzte Zigarettenhülse zu stopfen.

Eine weitere Variante des mechanischen Zigarettenstopfers ist die sogenannte RitschRatsch. Auch hier wird Tabak in einen Tabakschlitz gefüllt und dann durch eine erste Bewegung (Ritsch) in die zuvor aufgesetzte Hülse gestopft. Führt man den Schlitten in der nächsten Bewegung (Ratsch) wieder in seine Ausgangsposition, so wird die fertig gestopfte Zigarette freigegeben.

Elektrische Zigarettenstopfmaschinen

Hier wird unterschieden in elektrische Zigarettenstopfmaschine und zudem in vollautomatisierten Zigarettenstopfmaschinen. Im Grunde funktioniert die elektrische Zigarettenstopfmaschine ähnlich wie die manuellen Modelle. Auch hier ist es erforderlich, den Tabak in den Tabakschlitz zu stecken. Danach wird die Hülse an der Öffnung des Gerätes angebracht. Hier liegt aber der Vorteil darin, dass die leere Zigarettenhülse dank eines Motors aufgefüllt wird. Auf Grund dessen wird das Verrutschen des Stopfers auf dem Tisch vermieden. Zeitgleich kann sich auch der Füllmechanismus nicht verkeilen.

Eine weitere Unterscheidung bei den elektrischen Zigarettenstopfmaschinen ist die der Modelle mit und ohne Feder Injektor.

Modelle mit Feder Injektor können den Nachteil haben, dass sie beim Injizieren und Kleinhacken den Tabak beschädigen. Auf diese Weise entstehen dann Tabakstückchen oder Zigarettenglut, die beim Rauchen der Zigarette abfallen können. Dies genau verhält sich bei Zigarettenstopfmaschinen ohne Feder anders, hier muss man nicht mit herunterfallender Asche oder Glut rechnen.

Bei vollautomatischen Zigarettenstopfmaschinen muss man wirklich nur noch den Tabak in das Tabakfach geben, eine leere Hülse aufstecken und die Taste betätigen. Mit nur einem Knopfdruck wird die Zigarette gefüllt. Diese so gefertigten Zigaretten lassen optisch absolut nicht von gekauften unterscheiden.

Die Hersteller garantieren nicht selten eine Mindesthaltbarkeit der elektrischen Zigarettenstopfmaschinen von 20 000 Zigaretten. Das bedeutet mit einer elektrischen Zigarettenstopfmaschine kann man bis zu 1100 Zigarettenschachteln problemlos selber befüllen.

Aus welchem Material werden Zigarettenstopfmaschinen hergestellt?

Es sind unterschiedliche Materialien, aus denen Zigarettenstopfmaschinen hergestellt werden. Zigarettenstopfmaschinen aus Metall haben den Vorteil, dass sie während des Stopfens nicht so leicht auf dem Tisch verrutschen. Der Nachteil liegt aber darin, dass die Modelle recht schwer sind. Das kann sehr unpraktisch sein, wenn man sie häufiger mal mitnehmen möchte.

Modelle aus Kunststoff sind dagegen sehr viel leichter und man kann sie gut in der Tasche verstauen. Ihr Nachteil liegt darin, dass sie sehr viel schneller vom Tisch rutschen könnten.

Wichtige Kaufkriterien bei einer Zigarettenstopfmaschine

Um ein Gerät mit einer sicheren Standfestigkeit zu erhalten, sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät mit einem Anti-Rutschboden ausgestattet ist.

Vor dem Kauf sollte man bereits wissen, ob die Stopfmaschine hauptsächlich unterwegs oder zu Hause benutzt werden soll. Denn allein durch die Materialwahl ergeben sich bereits deutliche Gewichtsunterschiede.

Zu den Kaufkriterien zählt natürlich der Zeitaufwand, den man investieren muss, um die selbstgefertigten Zigaretten zu erhalten. Klar im Nachteil sind hier die manuellen Modelle.

Schon besser schneiden hier die elektrischen Zigarettenstopfmaschinen ab. Auch wenn sich deren Funktionsweise nicht wesentlich von der manueller Modelle unterscheidet, so arbeiten sie gerade im Bereich des eigentlichen Stopfen automatisch. Das erspart zum einen Zeit und sorgt zum anderen auch noch für bessere Ergebnisse.

Ungeschlagen im Bereich der Zigarettenstopfmaschinen ist die vollautomatische elektrische Variante. Diese Automaten muss man letztlich nur befüllen und schon produzieren sie absolut perfekte Zigaretten, die sich von den gekauften überhaupt nicht mehr unterscheiden lassen. Auch in ihrer Qualität sind sie absolut perfekt. Wer es also gern sehr bequem hat, und wer dazu noch auf Perfektion einen großen Wert legt, ist mit den vollautomatischen elektrischen Zigarettenstopfmaschinen sicherlich am besten beraten.

❤️ Tipps zum richtigen Umgang mit der Zigarettenstopfmaschine

Wenn man nur ein paar Dinge beim Befüllen der Zigarettenstopfmaschine beachtet, dann erhält man auch mit Gewissheit das gewünschte Ergebnis.

  • die Tabakmenge muss passend sein
  • größere Tabakzweige sollten entfernt werden
  • zu Beginn geduldig bleiben
  • spezieller Tabak aus der Dose ist besser
  • der Tabak muss trocken sein
  • die Stopfmaschine richtig reinigen

Ein häufiger und immer wiederkehrender Anfängerfehler ist, dass häufig einfach zu viel Tabak in Stopfmaschine gefüllt wird. Ein Problem, das dann auftritt: Die Maschine ist verstopft. Nun bedarf es eines deutlich höheren Kraftaufwandes.

Elektrisch Zigarettenstopfmaschinen reagieren ebenfalls empfindlich auf eine Überfüllung und senden eine Störungsmeldung.

Wer eine Zigarette mit zu viel Tabak produziert hat, wird zudem feststellen, dass es sehr lange dauert, bis er die Zigarette aufgeraucht hat. Außerdem muss man an so gestopften Zigaretten recht kräftig ziehen.

Eigentlich bemerkt man die überhöhte Tabakmenge bereits bei dem Versuch, die Maschine zu schließen, denn es wird sehr schwerfallen, sie zuzumachen. Spätestens aber wenn sie ihre gewohnte Funktion einstellt, wird deutlich, dass einfach zu viel Tabak eingefüllt wurde.

Allerdings ist zu wenig Tabak ebenfalls nicht so toll, denn die Zigarette ist dann zu gering befüllt. Eine solche Zigarette lässt ebenfalls nicht besonders gut genießen.