Etikette für die Gastronomie: Höflichkeit und Zurückhaltung - Benimmregeln für den Restaurant-Besuch

Benimm-Regeln: Der Restaurant-Besuch

Etikette für die Gastronomie: Höflichkeit und Zurückhaltung - Benimmregeln für den Restaurant-BesuchEs gibt wohl nur eine Sache, die in uns ähnlichen Fremdscham erzeugt wie übergewichtige Touristen mit Hawaiihemd und Sandalen-Socken-Kombination aus der eigenen Heimat: Neureiche Proleten in Spitzen-Restaurants, die es verstehen, sich ordentlich daneben zu benehmen. Doch auch wer nicht von Natur aus peinlich ist, hat oft Hemmungen beim ersten Besuch im Sterne-Restaurant. Warum liegt so viel Besteck auf dem Tisch und was sind das für Fremdwörter in der Speisekarte? Wir helfen weiter.


Für Anfänger und Fortgeschrittene: Stil-Regeln in der Gastronomie

Egal, ob privat mit der Liebsten oder beim Geschäftsessen: Ein tadelloses Benehmen ist wichtig – das beginnt bereits bei kleinen Dingen. Das Besteck wird von Außen nach Innen verwendet – kennt man einen Begriff aus der Karte nicht, darf man ruhig dezent den Kellner um Rat bitten. Eine zu hohe Gesprächslautstärke ist ebenso unangenehm wie Pingeligkeit oder zu viel konsumierter Alkohol. Aperitif, Weinbegleitung und Dessertwein dürfen gerne ganz in Ruhe und langsam getrunken werden – zum Ausgleich sollte mindestens die gleiche Menge an Wasser getrunken werden.

Entspannt und höflich: Was beim Restaurant-Besuch zählt

Zusätzlich gilt: In der Ruhe liegt die Kraft – ist das Essen mal ausnahmsweise wirklich misslungen, genügt es, den Kellner dezent hierauf hin zu weisen. Unterlaufen dem Service-Personal Fehler – einfach darüber hinweg sehen. Bei so viel Drang zur Perfektion ist es ganz natürlich, dass auch mal ein Tropfen Wein daneben fällt oder ein Glas zu Bruch geht – selbst würde man keine bessere Figur machen. Die Serviette gehört übrigens auf den Schoss – der Mund wird zwischendurch abgetupft. Das Trinkgeld sollte etwa 10% des Rechnungsbelegs betragen. Wer sich bei der Auswahl der Weine unsicher ist, kann sich in der Regel beraten lassen – und auch sein Limit bezüglich des Budgets nennen.

Foto: norbert weiß / pixelio.de

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