liebe sex zärtlichkeit

Flaute im Bett: schlechter Sex ein Trennungsgrund?

Zu kaum einem Thema gibt es so viele Studien wie zu Sex: wie oft wir es machen, wo wir es machen, mit wem wir es am liebsten machen, ob der Orgasmus eine Rolle spielt und welche Einflussfaktoren es für guten Sex gibt. Während Studien, die von kommerziellen Anbietern und Herstellern in Auftrag gegeben wurden, meist mehr „Funny Facts“ ergeben, zielen die wissenschaftlichen Untersuchungen mehr darauf ab, sexuelle Vorurteile und Hemmschwellen abzubauen. Denn wer sich laut Umfragen außerhalb der Norm befindet, wird schnell verunsichert. Manche plagt dann gar die Frage, ob schlechter Sex ein Trennungsgrund sein sollte.

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Wenn es im Bett langweilig wird,ist das kein Trennungsgrund.

Schlechter Sex: was ist das?

Viele messen Sex am Orgasmus: hat man einen oder keinen, ist er intensiv oder eher schwach. Dabei zeigte eine Umfrage, dass es für Männer deutlich wichtiger ist, dass die Partnerin zum Orgasmus kommt. Frauen sind da etwas selbstsüchtiger. Gleichsam ergab sich aber auch, dass Deutsche schlechten Sex in den meisten Fällen nicht als Trennungsgrund sahen. Da sind die Belgier etwas entschiedener.

Wenn es im Bett nicht rund läuft, dann ist das allerdings oftmals ein Indiz, dass die Beziehung auch an anderen Ecken kränkelt. Einfühlsames Verwöhnen aber auch Abwechslung und ein gewisser Reiz gehören für die meisten zum guten Sex dazu. Wer alle paar Tage nur ein eingefahrenes Programm abspult, muss sich nicht wundern, wenn Frau sich lieber für Süßigkeiten oder Fernsehen entscheidet. Hier kann bei Langeweile wenigstens das Programm gewechselt werden!

Was kann Abhilfe verschaffen?

Wer unzufrieden mit seinem Sexleben und der Häufigkeit ist, der sollte es eventuell mal mit Mithilfe im Haushalt versuchen. Denn eine weitere Studie ergab, dass Männer, die ihren Frauen im Haushalt helfen, ein besseres Sexualleben haben. Je mehr der Mann seiner Frau im Haushalt hilft, desto glücklicher ist diese. Und das wirke sich wiederum im Sex aus. Achtung allerdings: wer seiner Frau vor allem in der Kinderbetreuung unter die Arme greift, der muss nicht auf mehr Sex hoffen. Dafür müssen schon Staubwedel und Besen geschwungen werden.

Bild: altafulla, shutterstock.com

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