STDs im Alter ?

Sexuell übertragbare Krankheiten werden oft auch etwas ungenauer als “Geschlechtskrankheiten” bezeichnet.

Daneben setzt sich aber auch im Deutschen zunehmend die englische Abkürzung “STD” durch, die von der englischen Bezeichnung “sexually transmitted diseases” (= sexuell übertragbare Krankheiten) kommt.

Das Risiko lässt sich reduzieren, indem man Safer Sex betreibt, also beispielsweise ein Kondom benutzt. Die Heilungschancen sind meist gut, wenn die Krankheit früh erkannt und behandelt wird. Leider tauchen Symptome häufig erst sehr spät auf.

Viele Menschen denken, dass eine Abnahme des sexuellen Verlangens, seltenerer Geschlechtsverkehr und das unvermeidliche Abrutschen einer Beziehung ins Platonische zwangsläufige Begleiterscheinungen des Älterwerdens auf sexueller Ebene sind. Dies stimmt jedoch ganz und gar nicht.

Mit dem Älterwerden kommt es mitunter dazu, dass sexuelles Verlangen nicht immer auch auf sexuelle Erregung hinausführt. Es dauert eventuell länger und bedarf intensiverer Stimulierung als in jüngeren Jahren.

Da ältere Männer zunehmend bis ins hohe Alter sexuell aktiv sind oder erst werden (durch Viagra & Co. ), sollten auch Senioren sich an Safer Sex Praktiken gewöhnen.

Vielleicht war man viele Jahrzehnte mit dem gleichen Partner verheiratet und bekommt nach dessen Tod einen zweiten Frühling und geniesst das Leben in vollen Zügen.

Die bekanntesten STDs:

Chlamydien-Infektion
Tripper (Gonorrhoe)
Herpes genitalis
Hepatitis
HPV
Feigwarzen
Syphilis
Filzläuse
HIV-Infektion/AIDS

Bei unklaren Bewschwerden zum Arzt gehen !

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