Prostatazentrum Wesermünde

Welches ist die beste Therapie bei Prostatakrebs ? Fast 60.000 Männer erkranken jedes Jahr an Prostatakrebs.

Reicht der Gang zum Urologen in der Heimatstadt oder sollte man in Spezialkliniken gehen ?

Es gibt so viele Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, so dass es jetzt einzelne Verbunde von Kliniken gibt. Diese können sich tagesaktuell austauschen und Erfahrungen und Wissen teilen.

Als Beispiel eines Zusammenschlusses im hohen Norden von Deutschland gilt das Prostatazentrum Wesermünde, welche gestern vorgestellt wurde.

Es ist zertifiziert nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft. Drei Kliniken wie das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin, die Krebsberatungsstelle und die Selbsthilfegruppe „Leben mit Krebs“ sowie angeschlossene urologische Praxen arbeiten nun eng zusammen.

Die Patienten werden rundum betreut, von der Erstdiagnose über Therapie bis zur Nachsorge. Das Wesermünder Prostatazentrum sei ein „Leuchtturmprojekt der Urologie – zum Wohle des Mannes“, so die Aussage von Dr. Ulrich Wagner, Ärztlicher Direktor der Seepark-Klinik Debstedt.

Prostatakrebs

Das Risiko steigt ab dem 50. Lebensjahr. Statistisch betrachtet sind die meisten Männer etwa 69, wenn die Krankheit auftritt. Bei jüngeren Männern ist Prostatakrebs selten und hat dann meistens erbliche Ursachen.

In der Statistik der Krebserkrankungen mit tödlichem Ausgang liegt Prostatakrebs an dritter Stelle. Die Sterblichkeitsrate ist seit den 70er Jahren unverändert. Da aber im gleichen Zeitraum die Zahl der entdeckten Erkrankungen stark angestiegen ist, sterben heutzutage weniger Männer an Prostatakrebs als damals.

Je früher Prostatakrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungs- und Überlebenschancen. Wenn der Tumor noch keine weiteren Organe befallen hat, sind 87 Prozent der Patienten fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben.

Weil man Prostatakrebs selbst nicht bemerkt, ist es umso wichtiger, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Für Männer ab 45 Jahren ist eine jährliche Untersuchung kostenlos und gehört zu den gesetzlichen Vorsorgeleistungen der Krankenkassen.

Außerdem kann jeder sein Risiko durch gesunde Lebensweise senken – also durch fettarme Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Sport und Verzicht auf Alkohol und Zigaretten.

Mehr Infos unter: http://www.kliniken-wesermuende.de

Quelle: Nordseezeitung | Bild: SXC

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