Aktuelle Ernährungsfragen

mann_schlafGeht das wirklich: schlank im Schlaf ?
Fest steht zumindest: Schlafmangel macht dick. Eine US-Studie ergab, dass Menschen, die nur 5 Stunden schlafen, ein um 50 Prozent höheres Risiko für Übergewicht haben als jene, die sieben bis neun Stunden Nachtruhe bekommen.
Der Ernährungsmediziner Detlef Pape beschreibt in seinem Erfolgsbuch „Schlank im Schlaf“ eine sehr strenge Insulin-Trennkost (morgens Kohlenhydrate, mittags Mischkost, abends Eiweiß) und mindestens fünf Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten. Durch diese Ernährungsform soll Fettabbau vor allem in der Nacht angekurbelt werden.

Kann man sich in der Sauna schlank schwitzen?
Leider nein. Sauna tut Körper und Seele gut, den Fettdepots macht die Hitze aber gar nichts aus. Der Körper nimmt bei jeder Sitzung auf der Holzbank tatsächlich Gewicht ab, doch ist dieser Effekt ausschließlich dem Wasser zuzuschreiben, das über die Poren ausgeschieden wird. Um Fett zu verbrennen, muss der Mensch aktiv werden durch Sport.

Ich bin schlank, doch mein Bauch ist dick.
Große Studien zeigen, dass Übergewicht durch zu viel Fett am Bauch besonders schädlich ist. Ein hoher Bauchumfang steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes und verringert die Lebenserwartung.
Der Bauchumfang bei Frauen sollte nicht mehr als 88 Zentimeter betragen, bei Männern nicht mehr als 102 Zentimeter. Gemessen wird in der Mitte zwischen unterster Rippe und dem Beckenknochen. Wer muskulös und sportlich ist, muss sich auch bei einem höheren Taillenumfang nicht sorgen – ein Indiz dafür ist ein Body-Mass-Index. Liegt er unter 25, sollte ein erhöhter Bauchumfang kein Grund zur Sorge sein.

Lieber drei Mahlzeiten oder fünf Mahlzeiten essen ?
Verfechter der Drei-Mahlzeiten-Theorie heben hervor, dass viele kleine Portionen den Gesamtinsulinspiegel im Blut steigern. Insulin steigert den Aufbau von Fettgewebe , somit nimmt man also zu.
Verfechter der Fünf-Mahlzeiten-Theorie, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), weisen dagegen darauf hin, dass durch mehrere kleine Nahrungsmittelaufnahmen das subjektive Hungergefühl gedämpft werden könne und nicht so viel Insulin ausgeschüttet wird. Man sollte am Tag nicht mehr Kalorien zu sich nehmen, als er verbrennt.

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