Fußpflegetipps für Wanderfreunde

Von wegen, Wandern ist nur etwas für Ältere. Das sportliche Naturerlebnis begeistert jung und alt. Immer mehr Menschen nutzen die vielen und schönen Wanderwege in Deutschland für einen Trip in die Natur.

Die Marktstudie „Wandern in Deutschland 2009“ zeigt es deutlich. „Ein Drittel der Wanderer ist zwischen 26 und 45 Jahre alt“, sagt Marcel Görtz von der Marktforschungsagentur Trendscope.

„Das hat uns selbst überrascht.“ Bei Deutschlands Wanderern sei das Mittel- und Hochgebirge sehr beliebt, aber auch im Flachland oder an Küsten werde gerne gewandert. Das aktive Naturerlebnis ist also längst nicht mehr nur etwas für ältere Menschen.

Die Kombination aus sportlicher Aktivität, Erholung und Naturerlebnis fasziniert alle Altersklassen gleichermaßen. Landauf, landab, in Mittelgebirgen, Alpen oder auf Pilgerwegen treffen sich immer mehr Wanderfreunde, die es mit dem Müller halten, der bekanntlich gerne auf Schusters Rappen unterwegs ist.

Einzug der Technik
Waren es früher der Kompass oder die Karte, die Wandersleuten den Weg wiesen, zieht heute auch in diesen Bereich immer öfter moderne Technik ein. An vielen Wanderorten erhält der Gast heute GPS-Geräte, die ein sicheres Ansteuern des Ziels ermöglichen. Ohne Orientierungshilfen sind weiterhin 46 Prozent der Wanderfreunde unterwegs. Und davon gib es viele. Nach einer Studie des Deutschen Wanderverbandes sind jährlich knapp 40 Millionen Menschen auf dem dichten Wander- und Wegenetz hierzulande unterwegs.
Damit das Wandervergnügen von Anfang bis Ende ein besonderes Erlebnis wird, sollte dem wichtigsten Element für die Fortbewegung auch besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden: den Füßen. Gehen, Treppen steigen, Gleichgewicht halten, Gewicht tragen – die Aufgaben sind zahlreich, welche die Füße bei einer Wanderung bewältigen müssen.

Die richtigen Schuhe
Das A und O sind die richtigen Schuhe. Zu enge und reibende Schuhe können schmerzhafte Druckstellen und Blasen verursachen. Schmale Füße in zu weiten Schuhen entwickeln sich hingegen oft zu einem Spreizfuß, bei dem das Quergewölbe „durchgetreten“ ist. Deshalb sollten die Schuhe der ursprünglichen Fußform durch ein ausgeprägtes Fußbett zumindest entgegenkommen.

Außerdem darf der große Zeh im Stand bei voller Belastung nicht vorn anstoßen und muss deutlich zur Seite und nach oben bewegt werden können. Bei zu hohen Absätzen wird das Körpergewicht falsch verteilt – zu viel Gewicht auf den Fußballen verlagert und die Zehen zusammengepresst. Zu viel Druck, vor allem an immer gleicher Stelle, fördert die Produktion übermäßiger Hornhaut, um die hohe Belastung auszugleichen.

Das hat zur Folge, dass die Haut an den betreffenden Stellen hart und trocken ist und leicht einreißt. Diese strapazierten, rissigen und verhornten Stellen an der Fußsohle werden als Schrunden bezeichnet.

Die zweite Haut
Das zeigt, wie wichtig gutes Schuhwerk ist. Aber auch die Pflege der Füße trägt entscheidend dazu bei, solche Probleme am Fundament des Körpers zu verhindern. Viele Wanderer cremen vorsorglich ihre Füße mit einer schützenden Fußcreme ein, um quasi eine „zweite Haut“ als Schutzschicht zu erzeugen.

GEHWOL FUSSKREM aus der Apotheke zum Beispiel enthält medizinische Spezialseife, Vaseline, Lanolin und Talkum. Millimeterdick aufgetragen, bildet die Rezeptur eine Art Schutzschicht auf der Haut und verbessert ihre Gleitfähigkeit im geschlossenen Schuhwerk. So entsteht weniger Reibungswiderstand, und der Fuß bleibt vor Blasen geschützt.

Ein weiterer Vorteil: Die Rezeptur enthält das ätherische Thymianöl. Es normalisiert die Schweißbildung, wirkt antimikrobiell und schützt auf diese Weise vor Fußpilz. Durch die hautschützende, durchblutungsfördernde, desodorierende und desinfizierende Wirkung ist der KREM seit über 125 Jahren ein geeigneter Begleiter für jeden, der sich auf lange Fußmärsche begibt oder seine Füße aus sportlichen beziehungsweise beruflichen Gründen starken Belastungen aussetzt.

Für den gesunden Fuß ebenso wichtig ist ein atmungsaktives Material wie Leder oder Mikrofaser. So wird der permanent entstehende Fußschweiß schnell abgeleitet, und schweißzersetzenden Bakterien sowie Fußpilzerregern fehlt der Nährboden. Wenn nach einem langen Wandertag dennoch die Füße geschwitzt haben, sollten Füße und Schuhe genügend Zeit zum Auslüften und Austrocknen haben. Mit speziellen, antimikrobiell wirkenden Cremes oder Sprays lassen sich Pilzinfektionen und Fußgeruch ebenso vermeiden.

Fußpflegeprodukte für Wanderfreunde

♦ GEHWOL FUSSKREM
Für strapazierte Füße und stark beanspruchte Haut. Beugt Wund- und Blasenlaufen vor
♦ GEHWOL Schrunden-Salbe
Pflegesalbe für stark verhornte, rissige, trockene und raue Haut
♦ GEHWOL pflegendes Fußspray
Erfrischt, desodoriert, schützt und pflegt. Fußfrisch für den ganzen Tag
♦ GEHWOL Fuß + Schuh Deo
Für hygienische Frische. Schützt vor Fußpilz. Kann auch in die Schuhe gesprüht werden.

Quelle (Foto & Text): GEHWOL / EDUARD GERLACH GmbH

2 comments on «Fußpflegetipps für Wanderfreunde»

  1. Fusskomfort sagt:

    Sehr zu empfehlen sind auch Einlagen zur Polsterung des Fußes in Wanderschuhen. Gerade für lange Winterwanderungen sollten Wintersohlen in die Schuhe gelegt werden, damit keine Bodenkälte an die Fußsohlen kommt.

  2. Sabine sagt:

    Nach langen Wanderungen hatte ich oftmals ziemliche Probleme mit dem Fußschweiß und habe im Internet nach Mitteln gesucht. Da habe ich dann eine Einlegesohle aus natürlichem Zedernholz bei Zederna entdeckt und hab sie mir direkt mal bestellt. Ich bin echt positiv überrascht von der antibakteriellen Wirkung gewesen. Meine Füße riechen auch nach einer langen Wanderung nach Zedernholz und ich fühle mich zu Hause immer noch, als ob ich in den Bergen bin.

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