yoga sixpack

Mit Yoga zum Sixpack?

Unverständliches Gemurmel, ein roter Kopf und ächzende Laute: Wer im Fitnessstudio schon mal anderen bei ihrem Krafttraining zugesehen hat, weiß wie unästhetisch das oft wirkt. Manchmal fragt man sich  fast, ob gleich eine dieser großen Adern platzt. Doch keine Frage, die wohldefinierten Muskeln machen  schon ein wenig neidisch. Allerdings will nicht jeder nach einem stressigen, lauten Arbeitstag auch noch zum Krafttraining. Yoga könnte da eine gute Alternative sein, doch bekommt man davon wirklich auch einen Sixpack?

yoga sixpack

Mit Atemübungen wird das natürlich nichts mit dem Sixpack…

Bei Yoga geht vieles vom Bauch aus

Yoga ist seit einigen Jahren mehr hipper Lifestyle als einfach nur eine gewöhnliche Sportart. In Großstädten sieht man heute modebewusste Frauen mit Yoga-Matte unter dem Arm wie sie wöchentlich in ihren Kurs spazieren. Mit einem Blick in die Trainingsräume lässt sich dann schnell vermuten, dass das vielmehr Entspannungsübungen für die gestresste Hausfrau seien als anstrengender Sport. Da wird geatmet und mit ruhiger Stimme gesprochen, die Übungen sind langanhaltend und langsam in der Ausführung. Sport sieht für die meisten anders aus! Doch das ist der absolute Trugschluss, denn jegliche Yoga-Übung beansprucht die Muskeln. Und sehr viele der Übungen gehen dabei vom Bauch aus – nicht nur wegen der richtigen Atmung. Yoga trainiert den Körper zwar ganzheitlich, es ist aber auch möglich, damit gezielt bestimmte Muskelgruppen zu definieren.

Ein Sixpack in wenigen Wochen?

Sehen und sofort haben wollen! So geht es uns heute mit vielen Dingen und die Konsequenz ist schneller Konsum. Beim Sport bemerkt man diesen Trend auch immer häufiger und Menschen suchen nach Konzepten, mit denen sie innerhalb von wenigen Wochen schneller, dünner, sportlicher oder eben trainierter werden. Doch schöne, definierte Muskeln sind kein Sommerferien-Projekt, sondern erfordern Zeit und Muße. Auch mit Yoga werden Sie als Beginner also einige Monate brauchen, um Erfolge zu sehen. Bei Men’s Health liest sich die Story von Dinesh Dagar zwar so, als könne man sich innerhalb von sechs Wochen einen Sixpack antrainieren, doch der Schein trügt ein wenig. Der Yogi war bereits vor dieser Challenge sportlich und erfahren. Dennoch zeigt es, dass man mit Yoga sehr wohl gezielt definierte Muskeln aufbauen kann.

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Könnten Sie das?

Wichtig ist, dass Sie einen Yogi finden, der Ihnen die Übungen in sportlicher Manier beibringt. Der Sonnengruß etwa kann natürlich eine nette Entspannungsübung am Morgen sein, müssen Sie ihn allerdings innerhalb einer Stunde 70-mal ausführen, dann wird er zum ausdauerenden Krafttraining. Elemente, die an Liegestützen und Crunches erinnern, sind Bestandteil vieler Yoga-Übungen. Generell geht es dabei immer auch darum, die Muskelkontraktion eine gewisse Zeit zu halten, bevor man sie wieder löst! Übrigens behauptet auch Sänger Adam Levine, dass seine Muskeln vom Yoga kommen.

Was ist noch wichtig für einen definierten Sixpack?

Egal ob Yoga oder Krafttraining im Fitness-Studio, beides reicht nicht aus, um einen Sixpack zu bekommen. Denn auch die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle beim Muskelaufbau. Kohlenhydrate, Fette und Proteine sollten in einem gesunden Verhältnis auf dem Speiseplan stehen. außerdem ist auch die Fettverbrennung zentral, da sonst eventuell zwar Muskeln aufgebaut werden, diese aber unter der Fettschicht nicht zu sehen sind. Bei Sofimo gibt es zusätzlich wertvolle Tipps, welche fünf Säulen maßgeblich am Muskelaufbau beteiligt sind. Gucken Sie sich zum Thema Cardiotraining am besten die Methode des HIIT- oder des Tabata Trainings an. Denn gerade beim Ausdauertraining weiß man heute, dass ein Wechsel zwischen intensiven und lockeren Runden wichtig ist.

Bilder: Pressmaster, shutterstock.com / Pikoso.kz, shutterstock.com

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