Sport nachts

Sport bei Nacht: das macht Spaß?

Kein Frage, Sport ist gesund! Blöderweise ist er aber auch ziemlich zeitfressend und lässt sich oft nicht gut mit Familie und Beruf in Einklang bringen. Für manch einen ist die sportliche Betätigung dennoch so wichtig, dass er sie auf die frühen Morgenstunden legt – und ein paar wenige machen es sogar Nachts. Bei Dunkelheit geht es da über Stock und Stein: fragt man die, die es tun, dann hat das echte Vorteile. Aber macht das wirklich Spaß und ist gesund?



Sport nachts

Auf beleuchteten Straßen macht auch Radfahren bei Nacht Spaß.

Im Dunklen lässt sich gut… Sport treiben

Freilich ist nicht jede Sportart für die dunkle Nachtzeit geeignet. Beim Golfen oder Tennisspielen würde man wohl kaum mehr treffen, da müsste der Platz hell beleuchtet werden. Auch beim Radfahren hat das so seine Tücken: zwar kann man mit einer Stirnlampe für nächtliches Fahren sein Glück versuchen, aber Waldwege oder gar Berg-Gelände sind dennoch zu gefährlich. Allerdings unter Joggern gibt es Fans vom nächtlichen Lauf: alleine um die Alster oder durch den Englischen Garten im Dunklen. Tagsüber, bei gutem Wetter, sind hier einfach zu viele unterwegs und während der Arbeitszeit sitzt man selber im Büro.

Vorteile vom nächtlichen Lauf

Wegen der Leere und Stille entscheiden sich Nachtläufer oft für diese komische Uhrzeit. Aber auch um nach Arbeit oder Lernphase runterzukommen, hört man oft als Grund beim Lauf im Dunklen. Aus medizinischer Sicht spricht nichts gegen Ausdauersport in späten Abendstunden, solange der eigene Schlafrhythmus nicht darunter leidet. Im Gegenteil kann leichter Ausdauersport sogar als Schlafmittel fungieren. Abzuraten ist dagegen von intensiven Kraftsportarten – sie pushen uns zu sehr und lassen uns dann nicht schlafen. Sport bei Nacht macht also mehr den nachtaktiven Menschen unter uns Spaß – nach dem Büro geht’s dann direkt noch in den Park

Nebenbei bemerkt: Im Sommer, bei heißen Außentemperaturen, ist Sport in den kühleren Abendstunden ebenfalls angenehmer als am Mittag.



Bild: John Abbate, shutterstock.com



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