Verstärkte Sonnenbrandgefahr wegen vergrößertem Ozonloch

Steigt die Sonnenbrandgefahr in Mitteleuropa, weil die Zerstörung der Ozonschicht über der Arktis noch nie so groß war?
Die Antwort lautet Ja. 

Im Laufe eines normalen Winters wurde bis jetzt im Schnitt 30% der Ozonschicht zerstört.

Die neusten Ergebnisse der Weltwetterorganisation WMO berichten von einer neuen Rekord-Zerstörung von rund 40 % der Ozonschicht zwischen dem Beginn des Winters und Ende März.

Die Beobachtungen wurden am Boden und per Satellit durchgeführt. 

Wir Menschen und die Erde werden durch die Ozonschicht vor schädlichen UV-Strahlen geschützt. Wenn diese Schicht weiter zerstört wird, und damit das Ozonloch größer wird, steigt die Gefahr von Sonnenbrand, der von UV-Strahlen verursacht wird, und daraus folgendem Hautkrebs. Außerdem wird die Vegetation auf der Erde zunehmend zerstört.

Zum einen sind an dieser Situation ozonschädliche Substanzen in der Atmosphäre, als auch das sehr kalte Wetter schuld. Gerade in dieser Region seien die Menschen in den nächsten Wochen jetzt verstärkt der UV-Strahlung ausgesetzt, sagt die UN-Organisation WMO.

Durch das Verbot von ozonschädlichen Chemikalien kann aber in den nächsten Jahrzehnten die Ozonschicht langsam zu ihrem alten Niveau gelangen.
Doch im Moment besteht die Gefahr einer erhöhten UV-Strahlen-Belastung und es könnte der Fall eintreten, dass das Ozonloch über Mitteleuropa bis zum Mittelmeer driften könnte.

Die Belastung durch UV-Strahlen kommt etwa die, der im Hochsommer eintretenden Belastung gleich. Da die meisten Menschen nicht damit rechnen, im Frühjahr schnell einen Sonnenbrand zu bekommen, schützen sie sich nicht ausreichend.

Es wird dazu geraten die aktuellen UV-Vorhersagen in den Wetterberichten zu verfolgen, um zu wissen, wann das Ozonloch Deutschland erreicht.

Die erhöhte Strahlung dauert nur ein paar Tage an, trotzdem sollte auf ausreichend Schutz, vor allen Dingen auch für Kinder, geachtet werden.

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