Was kann man zur Regeneration tun?

Ironators Tipps – Anti Aging mit Hubert Hammerl, Teil 11

Zauberwort Regeneration, (Teil 2)

Welche Maßnahmen kann man zur Regeneration setzen?

Jede regenerative Maßnahme ist besser als gar keine. Nichts zu tun und nur vor dem Fernsehapparat zu sitzen, ist allerdings die schlechteste Variante. Aktive oder passive Regeneration fördert die Durchblutung, es wird vermehrt Sauerstoff in den Blutkreislauf gepumpt, Nährstoffe gelangen in die Zellen und dadurch wird der Stoffwechsel angeregt.

Aktive Erholung:

Nach einer Trainingseinheit mindestens 10-15 Minuten auslaufen – also das Tempo deutlich reduzieren (Cool Down).

Wer Anzeichen eines Übertrainings hat, wird ganze Trainingseinheiten mit sehr niedriger Herzfrequenz (um die 50% der maximalen HF) absolvieren müssen, oft auch über Tage (Rekom-Training). Rekom-Einheiten sind für viele die schwierigsten, weil sie ein hohes Maß an Körpergefühl, Disziplin, Gelassenheit und Trainingsintelligenz erfordern.

Auch wenn man vom Zeitungskolporteur oder der Großmutti mit dem Rad locker überholt wird, „Stay cool“.

Aber Achtung: Regeneration findet nur statt, wenn die Intensität niedrig ist! Ab 50- protzentiger Muskelkontraktion gelangt kein Blut mehr in die Muskelzelle und somit auch kein Sauerstoff und keine Nährstoffe – der Muskel übersäuert.

Passive Erholung:

  • Wärme: Sauna (max. 60°), Dampfbad, Wasser
  • Massage: Akupressur, Selbstmassage (Tennisball), Wassermassage, Whirlpool
  • Physikalische Maßnahmen: Elektrostimulation (z.B. Compex), UV-Licht (Solarium) Entspannungstechniken: Autogenes Training, Qi Gong (Qi=Lebensenergie), Yoga, Meditation
  • Dehnen
  • Schlafen!!!: Wer leicht einschläft, gut durchschläft und nach dem Aufwachen nicht mehr müde ist, der hat einen optimalen Schlaf, bei dem der Körper ausreichend regenerieren kann. Dafür ist es notwendig im richtigen Bett zu liegen (Achtung: Wasseradern, …), bei der richtigen Raumtemperatur (18° Celsius, 60% Luftfeuchtigkeit), zur richtigen Zeit das richtige essen, kein Stress, und wenn möglich vor 22 Uhr.

Die Wochenende-Hardcore-Trainierer werden nie besser werden und dem Organismus mehr Schaden zufügen als ihm nutzen. Besser wird man nur in der Phase der Regeneration.

Trainingsplanung: Zeit der Trainingseinheit + Zeit der Regeneration = Trainingseinheit

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Hubert Hammerl findet neben der Herausforderung Ironman die Zeit, sein über viele Jahre erworbenes und gelebtes Wissen in seinen Vorträgen, Seminaren und Publikationen weiterzugeben.

Schreiben Sie dem Profi Hubert Hammerl an info@huberthammerl.com und besuchen Sie seine Seite auf www.huberthammerl.com

Zum Autor:

Hubert Hammerl wurde in Graz (Österreich) geboren. Der Spezialist für Triathlon in der Ironman-Distanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42 km Laufen) ist seit dem Jahr 2000 Profi.

Seine sportliche Karriere begann er als Schwimmer in Graz. Von 1987 bis 1997 spielte er Wasserball und wurde mit dem WBC-Tirol auch Österreichischer Staatsmeister.

Seinen ersten Triathlon absolvierte er 1995.

2004 nahm Hammerl an der Österreich-Radrundfahrt teil und beendete sie als erster Triathlet. Im Jahr 2005 erreichte er beim Ironman Korea den 2. Rang.

1999, 2000, 2005, 2006 und 2007 startete er beim Ironman Hawaii.

Hubert Hammerl lebt und trainiert in Jena, 2006 wurde er dort zum Sportler des Jahres gewählt.

Bis Ende 2009 konnte Hubert Hammerl 35 Langdistanz-Wettkämpfe erfolgreich beenden und war neun Mal in den Top-10.

Als Profisportler ist er auch Vorbild für die Jugend und hat mit seiner Initiative und dem Verein „Kinder fitter machen“ – jenAKTIV® e.V. gesellschaftspolitische Verantwortung übernommen.

Mehr auf www.huberthammerl.com

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