Mann mit Hund | © panthermedia.net / oneinchpunch

Wie Hunde unsere Lebensqualität erhöhen

Hunde spenden uns nicht nur Trost und Zuneigung, wenn wir niedergeschlagen sind oder uns schlecht fühlen, sondern sind uns jederzeit ein sozialer Partner. Dabei verbessern sie nicht nur unsere Stimmung und unseren Seelenfrieden, sondern auch unsere physische Gesundheit.

Hundehalter gehen weniger oft zum Arzt

Mann beim Spaziergang mit Hunden | © panthermedia.net / lightpoet

Mann beim Spaziergang mit Hunden | © panthermedia.net / lightpoet

 

Laut einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung gehen Hundebesitzer um rund 18,5% weniger häufig zum Arzt als Menschen ohne Vierbeiner an ihrer Seite. Durch die täglichen Spaziergänge bei jedem Wetter wird das Immunsystem der Hundehalter gestärkt und sie werden seltener krank. Zusätzlich wirkt sich die Bewegung positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.

Natürlich kann man hier so argumentieren, dass man sich auch ohne Hund täglich bewegen kann, aber die Anwesenheit des Vierbeiners ist eine große Motivation: Er vertreibt sozusagen schwanzwedelnd unseren inneren Schweinehund, denn „Bello“ und Co müssen nicht nur bei Sonnenschein „ihr Geschäft“ erledigen und ihre Gassirunde drehen, sondern auch bei Schnee, Regen und Sturm.

Auf diese Weise sorgen unsere tierischen Begleiter dafür, dass wir mindestens 2x täglich frische Luft schnappen und uns die Füße vertreten. Das verbessert unsere Fitness, unsere Laune und unsere Gesundheit.

Sozialpartner Hund

Mann spielt mit Hund | © panthermedia.net / DmitryPoch

Mann spielt mit Hund | © panthermedia.net / DmitryPoch

 

Jeder achte deutsche Bürger teilt sein Leben mit einem Hund. Für viele Hundehalter ist ihr Vierbeiner ein wichtiger Sozialpartner, gerade alleinstehende Senioren haben oftmals nur wenig sozialen Kontakt zur Außenwelt. Jeder Mensch braucht aber Berührungenund Nähe zu anderen Lebewesen.

Das Streicheln und die Beschäftigung mit dem Hund schenken dem Hundehalter diese Nähe und sorgen dafür, dass er sich geliebt fühlt. Außerdem sorgt ein Hund dafür, dass der Hundehalter unter andere Menschen kommt: Beim Gassigehen ist es leicht mit anderen Hundebesitzern ins Gespräch zu kommen und auf der Straße wird man auch nicht selten auf seinen Vierbeiner angesprochen. Einige Männer nutzen ihren Hund – oder den Hund von Freunden – sogar als Flirthilfe, um damit das erste Eis zu brechen.

Hunde als Therapeuten

Immer häufiger werden Hunde zu s.g. „Therapiehunden“ ausgebildet: Sie besuchen Senioren in Altersheimen, Krebspatienten im Krankenhaus oder traumatisierte Kinder in Kliniken. Bei Menschen, die nur noch schwer Vertrauen zu ihren Mitmenschen fassen können, bewirkt der Umgang mit den Tieren oftmals wahre Wunder.

Über den Kontakt zu den Hunden bauen sie langsam auch wieder eine Beziehung zu ihren Betreuern und zu anderen Mitmenschen auf. Doch nicht nur bei Trauma-Patienten wirkt sich die Anwesenheit eines Hundes positiv aus, sondern auch bei ganz gewöhnlichen Prüfungssituationen: Laut einer Studie der University of California reduziert die Anwesenheit eines Hundes den Stress, während die des Partners dafür sorgt, dass der Stresspegel steigt.

Vermutlich ist das so, weil wir keine Angst haben, vor unserem Tier zu versagen, dieses liebt uns auch, wenn wir die Fragen falsch beantworten. Im Umkehrschluss hieße das dann aber, dass wir unserem Partner das nicht zutrauen? Laut aussprechen sollte man diese Tatsache jedenfalls nicht, sonst wird der menschliche Lebensgefährte schnell eifersüchtig auf den tierischen und das kann das Beziehungsaus bedeuten.

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