Jetzt beginnt die Fastenzeit

Die christliche Fastenzeit hat eine lange Tradition. Sie dauert 40 Tage, beginnt am Aschermittwoch und dauert bis Ostersamstag.

Auf rechnerisch vierzig Tage kommt man, weil dabei die Sonntage ausgespart werden.

Die Fastenzeit erinnert an die 40 Tage, die Jesus fastend in der Wüste verbrachte. Auch in anderen Religionen kommt der Fastenzeit eine große Bedeutung zu.

Traditionell wird in dieser Zeit auf Fleischspeisen verzichtet und dafür mehr Fisch gegessen. Andere verzichten in dieser Zeit auch auf Alkohol, Nikotin und Süßigkeiten.

Heute sieht es mit dem Fleischverzicht nicht mehr ganz so streng aus wie früher. Wer fastet, besinnt sich, denkt über sich und sein Leben nach und verzichtet meist auf viele Annehmlichkeiten. Gleichzeitig wird die Fastenzeit oft zum Abnehmen genutzt.

Fisch ist nicht nur in der Fastenzeit gesund
Der regelmäßige Verzehr von Fisch gehört zur gesunden, ausgewogenen Ernährung. Fisch enthält leicht verdauliches Eiweiß, wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und besonders wertvolle Fischöle. Seefisch ist außerdem unsere wichtigste Jodquelle, wohingegen Süßwasserfische nur wenig Jod enthalten. Jod ist bekanntlich für die Bildung der Schilddrüsenhormone und für den Energiestoffwechsel wichtig. Bei einem Mangel kann es zur Kropfbildung kommen.

Auch bei Fettstoffwechselstörungen ist der Verzehr von Fisch sinnvoll. Die im Fischöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren haben eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel. Außerdem ist Fisch wichtig für die ausreichende Versorgung mit Vitamin D, das wir für die Knochenbildung und für die Aufnahme von Calcium und Phosphor brauchen.

Fisch enthält aber auch wichtige Vitamine der B-Gruppe, wie z. B. Vitamin B1, B2, B6, B12 und Niacin sowie die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K, wobei deren Vorkommen sehr stark vom Fettgehalt des jeweiligen Fisches abhängen.

Vom Fanggewicht her verzehren wir im Jahr pro Kopf ca. 15,7 kg Fisch und Fischwaren (Daten für 2009). Seelachs, Hering, Lachs und Thunfisch machen dabei fast zwei Drittel der Menge aus. Am beliebtesten ist Tiefkühlware, gefolgt von Konserven und Marinaden. Wer Frischfisch bevorzugt, muss unbedingt auf Frische und gute Kühlung achten. Frischfisch sollte dann so schnell wie möglich zubereitet werden, da er extrem empfindlich ist und sich sehr schnell zersetzt.

Auch wenn man Fisch meist küchenfertig vorbereitet kauft, sollte man sich für die Zubereitung die drei „S“ merken:

– Säubern – unter kaltem Wasser gründlich abspülen, eventuell Gräten und Blutreste entfernen, anschließend trocken tupfen.
– Säuern – mit Zitronen- oder Limonensaft beträufeln oder darin marinieren dient der Verbesserung des Geschmacks und der Festigung des Fleisches.
Salzen – sollte erst unmittelbar vor dem Braten oder Dünsten erfolgen, da Salz dem Fischfleisch Wasser entzieht.

Zanderfilet auf Linsengemüse

(für 4 Personen)

4 Zanderfilets à 200 g

2 Limetten (oder Zitronen)

Salz

Pfeffer

80 g Butter

3 Schalotten

2 Frühlingszwiebeln

375 ml Gemüsebrühe

250 g Müller’s Mühle Rote Linsen

250 g Langkorn und Wildreis

1 haselnussgroßes Stück Ingwerwurzel

Weinessig

Melissenblätter

Die Zanderfilets abwaschen, trocken tupfen. Eine Limette entsaften, die zweite in Scheiben schneiden. Die Zanderfilets mit etwas Limettensaft beträufeln, mit Pfeffer und Salz würzen und für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Schalotten abziehen und in Würfel, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und in 20 g Butter andünsten. Anschließend die Brühe angießen, die Roten Linsen zugeben und ca. 10 Minuten kochen lassen. In einem weiteren Topf den Reis nach Packungsanweisung zubereiten.

Den Ingwer schälen, fein würfeln und mit 1 EL Limettensaft und der restlichen Butter vermengen. Die Ingwer-Limetten-Butter in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen und die Zanderfilets darin von beiden Seiten je 3-4 Minuten braten. Die Roten Linsen mit Pfeffer und Salz nachwürzen und mit etwas Weinessig abschmecken.

Das Linsengemüse auf Tellern anrichten, die Zanderfilets darauf legen, mit etwas Ingwer-Limetten-Butter begießen und mit Melissenblättern garnieren. Dazu schmeckt Langkorn und Wildreis.

Pro Person: 751 kcal (3144 kJ), 60,5 g Eiweiß, 20,1 g Fett, 81,1 g Kohlenhydrate

Tipp:

Rote Linsen eignen sich hervorragend für Salate, Suppen, als Beilage für Fleisch- und Geflügelgerichte, Pürees und Pfannengerichte sowie zur Zubereitung vegetarischer Brotaufstriche.

Fotohinweis: Müller’s Mühle / Wirths PR
Quelle Text: Wirths PR

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