Umstrittene Nebenwirkungen des Aspartam

Gerade, wer auf eine zuckerarme oder möglichst zuckerfreie Ernährung achtet, der findet in vielen seiner Lebensmittel den Zuckerersatzstoff Aspartam.



Er verleiht beispielsweise zuckerfreien Kaugummis, kalorienarmen Joghurts und vielen Diätprodukten die nötige Süße.

Dabei ist der chemische Süßstoff alles andere als unumstritten. Zwar geben Experten jetzt Entwarnung, was den Verdacht betrifft, Aspartam könnte die Entstehung bestimmter Arten von Krebs begünstigen, die Nebenwirkungen des künstlichen Süßstoffes sind dennoch nicht zu unterschätzen.

In den starken Verdacht, krebserregend zu sein, war Aspartam gekommen, nachdem Wissenschaftler in einer Langzeitstudie Ratten mit geringen Dosen von Aspartam gefüttert und sie bis zu ihrem natürlichen Tod beobachtet hatten.



Es stellte sich heraus, dass die Tiere, die Aspartam gefressen hatten, häufiger an Lymphdrüsenkrebs und Leukämie erkrankten, als die, denen kein Aspartam gefüttert wurde. Zahlreiche nachfolgende und weiterführende Studien allerdings hatten dies widerlegen können.

Mit Vorsicht sollte dem chemischen Süßstoff Aspartam dennoch begegnet werden. Für Menschen, die beispielsweise unter der angeborenen Stoffwechsel Erkrankung Phenylketonurie leiden, wirkt Aspartam wie pures Gift, da der Süßstoff Eiweiß enthält. Doch auch gesunde Menschen sollten Aspartam allein schon deshalb nicht in großen Mengen oder gedankenlos konsumieren, da es sich um einen chemischen Lebensmittelzusatz und nicht ein natürliches Lebensmittel handelt.

Auch haben künstliche Süßstoffe einen recht unangenehmen Effekt. Da der Süßstoff vom Körper für Zucker gehalten wird, führt dies zu einer Absenkung des Glukosespiegels. Nach etwa 90 Minuten dann stellt sich ein starkes Hungergefühl ein. Einer Diät ist der künstliche Süßstoff also eher abträglich. Daher sollte schon bei einem Einkauf auf die Zutatenliste von Lebensmitteln geachtet werden. Dort wird der künstliche Süßstoff entweder als Aspartam oder als E 951 gekennzeichnet.



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