Zu viel Training macht müde

Wer schon am Morgen müde ist, der hat vielleicht nicht zu wenig geschlafen, sondern zu viel trainiert.

Denn auch ein übertriebener Freizeitsport kann statt den Körper zu erfrischen und fit zu machen, diesen auch über Tage hinweg ermüden und auslaugen. Davor warnt jetzt das Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Sporthochschule in Köln.

Wer sich in seiner Freizeit sportlich betätigt, der tut dies meist, um seinem Körper etwas Gutes zu tun. Dabei stehen der Gedanke an körperliche Fitness und Wohlbefinden an allererster Stelle.

Doch auch Freizeitsportler neigen dazu, vom Ehrgeiz erfasst zu werden und ihrem Körper mehr zuzumuten, als noch gesund ist.

Dies ist dabei nicht nur beim Joggen der Fall. Zwar ist gerade hier die Versuchung sehr groß, seinen Körper bis zum Limit und darüber hinaus zu beanspruchen, doch auch beim Krafttraining oder beim Schwimmen wird häufig des Guten zu viel getan. Obwohl die Arme schon lahm sind, wird doch noch eine Bahn im Schwimmbad geschwommen, oder doch noch ein oder zweimal das Gewicht an der Trainingsmaschine gepusht.

Wer diese Strategie dauerhaft verfolgt, der tut sich damit keinen Gefallen. Die Folgen eines übertriebenen Ehrgeizes im Freizeitsport sind relativ schnell zu erkennen. Am offensichtlichsten ist dabei trotz dauerhaften Trainings ein Abfall der Leistungskurve.

Weitere Folgen sind auch schmerzende Gelenke und Muskeln, Schwindelgefühle, aber auch eine deutliche Schlappheit des Körpers und eine extreme Müdigkeit am Morgen, obwohl die nächtliche Schlafphase optimal war.

Bei derartigen Anzeichen sollte dringend das Training überdacht und ein neuer Trainingsplan aufgestellt werden, damit der Sport dem Körper wieder gut tut.

Bildquelle: aboutpixel.de / im Fitnessstudio © Stefan Zimmer

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