Kann man Pangasius noch essen ?

Der Pangasius ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Haiwelse oder Schlankwelse, der die Flusssysteme des Mekong und Chao Phraya in Thailand, Vietnam, Laos und Kambodscha besiedelt.



Ausgewachsene Tiere erreichen bei einer Länge von bis zu 150 Zentimetern ein Maximalgewicht von 44 Kilogramm !

Neben der traditionellen Befischung des Wildbestands wird Pangasius zunehmend in Aquakultur gezüchtet. Die Hauptproduktionsländer sind Vietnam und Thailand.

Das Fleisch ist weiß, wasserreich, fett-, cholesterin- und grätenarm und mild im Geschmack. Der Geschmack erinnert an Flussbarsch bzw. Egli und kann ähnlich zubereitet werden: pochiert, gedünstet oder gebraten.



Aus diesem Grund ist dieser Fisch in den letzten Jahren sehr beliebt geworden, zudem er auch noch sehr preiswert angeboten wird.

Gestern kam aber eine Reportage über die mittlerweile in Monokultur gezüchteten Fische und dabei auch massiv mit Antibiotika behandelt werden, so rein prophylaktisch. Wenn man die Fische in diesem trüben Wasser gesehen hat, will man nur noch Bio-Ware essen. Denn diese gibts es durchaus.

Auch WWF Deutschland empfiehlt nur Bio Ware aus Vietnam oder Thailand zu essen:

„Bio-Pangasius steht für eine nachhaltige Fischzucht im Mekong-Delta. Maßnahmen zum Schutz der Gewässer und zur Erhaltung der umgebenden Natur sind damit ebenso verbunden wie ein zurückhaltender Einsatz von Chemikalien und Medikamenten und die Vermeidung negativer Einflüsse auf die Wildbestände.“

Achten Sie beim nächsten Einkauf auf BIO Ware, denn der Fisch ist sehr delikat. Tun Sie es der Umwelt, dem Ökosystem und sich selber zu Liebe.

Weblinks:

Zur Homepage von ARD-exclusiv: Die Pangasius-Lüge

WWF Exportschlager aus Vietnam



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