Sind Algen giftig ?

Die AFA-Alge oder „blaugrüne Alge“, ist eigentlich keine Alge, sondern eine Bakterienart.

Diese Art wurde von verschiedenen Stellen gestestet und manchmal als bedenklich eingestuft, obwohl nie die Grenzwerte überschritten wurden.

Doch warum, denn Millionen Menschen nehmen täglich diese als Nahrungsergänzungmittel ein und schwören darauf.

Was steckt nun dahinter ?

Die Einordnung als „Alge“ ist veraltet, die Organismen sind kleine Bakterien und diese werden verbreitet als Nahrungsergänzungsmittel gehandelt. Gängige Handelsbezeichnungen für die meist in Pulver- oder Tablettenform vertriebenen Bakterienpräparate sind „Uralgen“, „AFA-Algen“, „Blaugrün“ oder englisch „Bluegreen“.

Die AFA-Bakterien liefern 20 verschiedene Aminosäuren, darunter sogar essentiellen Aminosäuren, die für den Körper wichtig sind.

Weiterhin sind Enzyme, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. Die AFA besitzt Beta-Carotin (Provitamin A), die meisten B-Vitamine und auch Vitamin E.

AFA-Algen sind in Verruf gekommen, weil sie potenziell giftige Stoffe enthalten können. Einige Stämme der Cyanobakterien produzieren tatsächlich giftige Microcystine, die zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Apathie und bei hoher Aufnahme zu Nerven- und Leberschäden führen können.

Hierbei ist die Herkunft der Algen und der Herstellungsprozess wichtig. In den hierzulande angebotenen Algenprodukten aus dem Klamath Lake (USA) liegen die Gehalte an den Microcystinen weit unterhalb des Grenzwertes.

Seriöse Anbieter lassen die Ware regelmäßig untersuchen und erklären deren Herkunft.

Bildquelle: aboutpixel.de / Charco de los Clicos © N N

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