Wissenswertes über Spargel

Neben dem weißen Spargel, der ein sehr sanftes Aroma hat, gibt es noch den weiß-violetten Spargel, der erst gestochen wird, wenn die Köpfe die Erdkruste durchbrochen haben. Er schmeckt etwas würziger als weißer Spargel.

Um zu vermeiden, dass Spargel holzig schmeckt, sollte man weißen und weiß-violetten Spargel stets gut schälen und die Stangenenden großzügig abschneiden.

Grüner Spargel wird erst geerntet, wenn er ganz aus dem Boden gewachsen ist. Ein klein wenig erinnert sein Geschmack an junge Erbsen. Grüner Spargel ist sehr schnell zubereitet, da nur das untere Ende der Stangen geschält wird.

Am besten schmeckt Spargel, wenn man bereits zum Kochwasser die richtigen Zutaten gibt. Dazu gehört nicht nur die bekannte Prise Zucker und etwas Salz, sondern auch Zitronensaft, ein kräftiger Schuss Weißwein und eine Prise Muskat. Die Kochzeit sollte je nach Dicke der Stangen 15-20 Minuten nicht überschreiten. Denn der Spargel muss noch etwas Biss haben, wenn Sie ihn auf den Tisch bringen. Grüner Spargel muss nicht so lange kochen: 10-15 Minuten reichen je nach Dicke der Stangen.

Spargel ist gut für die schlanke Linie – er enthält nur ganze 13 kcal pro 100 g. Außerdem ist Spargel sehr gesund. Gekocht enthält er 1,0 % Ballaststoffe und fördert dadurch die Verdauung. Spargel ist reich an den wichtigen Vitaminen B1, B2, C und E und enthält die Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen.

Sorten und Arten

Man unterscheidet zwischen Bleichspargelsorten und Grünspargelsorten. Zu den ersteren gehören beispielsweise der „Schwetzinger Meisterschuss“, der aber kaum noch angebaut wird, „Huchels Alpha“, „Ravel“ sowie die aus den Niederlanden stammenden Sorten „Gijnlim“, „Boonlim“ und „Backlim“. Zu den Grünspargelsorten gehören „Huchels Schneewittchen“, „Schneekopf“, „Steiniva“, „Gijnlim“, den es auch als Bleichspargel gibt und vor allem französische Sorten. Der Verbraucher orientiert sich aber weniger an Sorten, sondern an der Farbeinteilung weiß, grün und violett.

Saison und Anbau in der BRD

1568 wurde in Stuttgart erstmals Spargel gestochen. Heute erhält man Spargel aus deutschem Freilandanbau in der Zeit von Anfang Mai bis zum 24. Juni. Die bekanntesten Anbaugebiete sind in Nordbaden (Schwetzingen), Bayern (Schrobenhausen), Rheinland-Pfalz, Mittel- und Oberfranken und Braunschweig. Die Anbaufläche ist in den letzten Jahren ständig gewachsen und beträgt heute etwa 11 % der gesamten Anbaufläche für Freilandgemüse.

Haltbarkeit und Lagerbedingungen

Frisch gestochener Spargel sollte kühl, feucht und dunkel gelagert werden. Einschlagen in ein feuchtes Tuch verhindert ein vorzeitiges Welken und Schrumpfen und trägt zu einer Haltbarkeit von bis zu drei Tagen bei. Die Kühltemperatur sollte möglichst nahe bei 0 °C liegen, der Spargel darf aber keineswegs Frost bekommen, da sonst Kälteschäden entstehen.

Inhaltsstoffe

Spargel ist gut für die schlanke Linie – gekocht enthält er nur ganze 13 kcal pro 100 g und ist damit eines der leichtesten Gemüse. Außerdem ist Spargel sehr gesund. Er wirkt entschlackend und entwässernd und wird auch in der Volksmedizin eingesetzt. Er enthält 1,0 % Ballaststoffe und fördert dadurch die Verdauung. Spargel ist reich an den wichtigen Vitaminen B1, B2, C und E und enthält die Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen.

100 g gekochter Spargel enthalten 13 kcal (52 kJ), 1,7 g Eiweiß, 0,1 g Fett, 1,2 g Kohlenhydrate

Besonderheiten

Spargel wird in Deutschland traditionell nur bis zum Johannistag gestochen. Spargel sollte noch etwas „Biss“ haben. Zu lange gekochter Spargel wird wässrig und geschmacklos.

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