Unter Herpes simplex versteht man Virusinfektionen, die durch Herpes-simplex-Viren hervorgerufen werden. Umgangssprachlich verwendet man für diese, speziell den Lippen- oder Genitalherpes (Herpes labialis und Herpes genitalis), auch die Kurzform Herpes.
Nach einer (auch symptomlosen) Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand (Latenz) stets lebenslang im Organismus.
Die Ansteckung erfolgt durchh engen Körperkontakt von Mensch zu Mensch. Küssen und Schmusen sind also die größten Infektionsquellen. Einer neuen Studie zufolge können Herpesviren auf Textilien eine 40-Grad-Wäsche noch überstehen, danach sind sie jedoch kaum infektiös, es besteht nur ein geringes Risiko.
Wenn das erste Kribbeln und Brennen der Lippe den Herpes ankündigt, sollte man eine Herpescreme auf die betroffene Stelle geben, meistens Cremes mit dem Wirkstoff Aciclovir.
Neu auf dem Markt sind spezielle Pflaster, so genannte Herpesbläschen-Patches, sie versprechen Linderung der Schmerzen und ein schnelles E
indämmen der Infektion. Ihr Vorteil besteht besonders darin, dass sie nahezu unsichtbar auf den Herpes aufgebracht werden können.
Bei schweren Infektionen, die nicht signifikant innerhalb weniger Tage auf eine korrekt durchgeführte antivirale Therapie ansprechen, besteht der Verdacht einer Resistenzentwicklung.
Normalerweise heilt ein Herpes innerhalb weniger Tage ab. Da die Viren lebenslang im Körper bleiben, kann es jedoch immer wieder zum Ausbruch der Infektion kommen.
Leider kann man sich noch nicht gegen Herpes impfen Kassen, deshalb ist eine gesunde Lebensweise sehr empfehlenswert: genug Schlaf, gesunde Ernährung, Stressabbau und Alkohol in Maßen. Ausserdem sollte man ein Lippenbalsam mit UV Schutz benutzen.
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