Krankenversicherung wichtig bei langer Krankheit

Die Krankenversicherung zählt seit Jahren auf Bundesebene zu den wichtigsten Absicherungen von Privatpersonen. Durch sie werden Verbraucher vor hohen Kosten infolge von Krankheiten und Therapien geschützt. Deutschlandweit wird im Groben zwischen zwei Krankenversicherungen differenziert. Neben der gesetzlichen Krankenversicherung, deren Träger die Krankenkassen sind, gibt es die private Krankenversicherung. Letztere wird von privatrechtlich-organisierten Versicherungsgesellschaften angeboten. Beide Formen unterscheiden sich erheblich voneinander. In der gesetzlichen Krankenversicherung sind die Beiträge vom Einkommen des Versicherten abhängig. Dagegen werden sie in der PKV durch den gewählten Tarif und die eingeschlossenen Leistungen bestimmt.

Es ist unumstritten, dass die Krankenversicherung wichtig bei langer Krankheit ist. Doch auf der Leistungsseite zeigen sich erhebliche Unterschiede. Grundsätzlich werden auch bei langer Krankheit die Kosten infolge von Therapien und Behandlungen durch die Krankenversicherung übernommen. Unterschiede bestehen jedoch bei dem Krankengeld. Innerhalb von drei Jahren haben die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung für ein Zeitfenster von 78 Wochen einen Anspruch auf Krankengeld, das von der Krankenkasse gezahlt wird.

Bei privaten Krankenversicherungen kann es zu Abweichungen kommen. Das Krankengeld gilt in der PKV als einzelner Leistungsbestandteil und kann individuell durch den Versicherungsnehmer mitbestimmt werden. Um sich bei langer Krankheit vor finanziellen Einbußen infolge der Arbeitsunfähigkeit zu schützen, sollte die Absicherung des Krankengeldes großzügig erfolgen. Gesetzlich Versicherte haben die Möglichkeit eine private Zusatzversicherung abzuschließen, durch die die Zahlung des Krankengeldes abgesichert wird. Der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung ist vor allem für Selbstständige empfehlenswert. Für sie ist eine gute Krankenversicherung wichtig bei langer Krankheit, denn im Zuge der Arbeitsunfähigkeit erhalten sie in der Regel keine Einnahmen.

Foto: ©Gina Sanders – Fotolia.com

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