Neue Fakten zur Schweinegrippe

tamifluIst eine Impfung sinnvoll?
Inwieweit eine Impfung überhaupt sinnvoll ist, bleibt weiter umstritten. Die ehemalige Bundesministerin für Verbraucherschutz, Renate Künast, hat sich skeptisch zur geplanten Schweinegrippen-Impfung im Herbst geäußert. Die Grünen-Politikerin riet besonders Eltern zur Vorsicht. Vor allem vor unvorhersehbaren Nebenwirkungen insbesondere bei Kindern wird gewarnt.

Gibt es für jeden eine Impfung?
Umstritten ist auch, ob der Impfstoff wie geplant im Oktober und in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht. Zwar widersprach das Gesundheitsministerium Presseberichten, wonach die Lieferung gefährdet sei. Doch immerhin gesteht das Ministerium ein, dass sich das Viurs nur langsam vermehren lasse. Aber das sei hinlänglich bekannt.

Hilft der Wirkstoff noch ?
Die neuesten Meldungen in den Medien zeigen auch, dass das Virus sich nicht starr verhält, sondern sich jederzeit anpassen kann. Der erste Verdacht auf Schweinegrippe bei Puten ist bekannt geworden. Diesmal haben wir Menschen die Vögel angesteckt.

Es könne derzeitig nicht ausgeschlossen werden, dass sich der H1N1 Virus nicht möglicherweise mit dem Vogelgrippe Virus H5N1 verbinde und so eine neue Gefahr bürge, äußerte sich Pierre Duplessis, der Pandemie-Beauftragte der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften hierzu.

Und was ist mit Tamiflu?
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) müssen Personen, die sich mit Schweinegrippe infiziert haben, nicht zwingend Medikamente wie Tamiflu einnehmen. Grippemittel wie Tamiflu sollten Patienten bekommen, die zu Risikogruppen gehörten.
Die neue Empfehlung der WHO steht im Widerspruch zu den Anweisungen der Gesundheitsministerien einiger Länder, darunter Großbritannien. Dort wird Tamiflu an alle ausgegeben, die möglicherweise an Schweinegrippe erkrankt sind.

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