Was ist ein Basaliom ?

Basaliom ist die häufigste Hautkrebsart.

Der Basalzellenkrebs (ältere Bezeichnung: Basaliom; auch: weißer Hautkrebs) ist ein Tumor (Krebserkrankung) des Epithels der Haut. Die bevorzugten Auftrittsgebiete (Lokalisationen) sind meist der Sonne ausgesetzte Hautstellen (Nase, Gesicht, Stirn, Schläfe, Ohren).

Pro Jahr erkranken schätzungsweise rund 80.000 Deutsche daran. Doch anders als der gefürchtete schwarze Hautkrebs bildet das Basaliom so gut wie nie Tochtergeschwüre. Entfernt der Hautarzt den Tumor, ist der Kranke in den meisten Fällen geheilt.

Meist sind die Betroffenen zwischen 60 und 70 Jahre alt, wenn der Tumor festgestellt wird. Besonders gefährdet sind Menschen mit hellem Teint und Sommersprossen, einer Haut also, die sich gegen UV-Strahlung wenig schützen kann.

Ziel der Therapie ist, den Tumor komplett zu entfernen. In den meisten Fällen schneidet der Arzt die Wucherung ambulant mit dem Skalpell oder einer löffelförmigen Klinge heraus.

Auch nach einer erfolgreichen Operation treten bei rund 30 Prozent der Kranken neue Tumoren auf. Deshalb kontrolliert der Arzt mindestens drei Jahre lang alle zwölf Monate die Haut des Betroffenen. Wichtig ist, dass Sie in der Zwischenzeit Ihre Haut auch selbst beobachten.

Tipp:

Benutzten Sie immer eine Hautcreme mit Lichtschutzfaktor, auch die Männer !

Lassen Sie die Haut durchchecken: seit Juli 2008 haben alle gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren Anspruch auf ein kostenloses Hautkrebsscreening. Die Versicherten können nun alle zwei Jahre ihre Haut untersuchen lassen.

Bild: © Izabela Habur – iStockphoto.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.