Herzinfarkt durch Atempausen im Schlaf

Herzinfarkt durch Atempausen im Schlaf

Viele Männer in Deutschland leiden unter Schlafstörungen. Diese können in verschiedenen Formen auftreten.

Es gibt Menschen, die benötigen lange Zeit, bis sie endlich einschlafen können, auch wenn sie vom Arbeitstag geschafft und total ermüdet sind.

Andere wiederum wachen in der Nacht häufig auf und können nicht gleich wieder einschlafen. So weit, so schlecht.

Als ob das nicht schon genug Strapazen mit sich bringen würde, haben Forscher jetzt entdeckt, dass bei vielen Mitbürgern von einem gesunden Schlaf keineswegs mehr die Rede sein kann, wenn bei Aussetzern bei der Atmung während des Schlafs Herzinfarkte ausgelöst werden oder zumindest das Risiko für einen Herzinfarkt vergrößert wird.

Die Wissenschaftler sind zur Erkenntnis gelangt, dass ein Zusammenhang zwischen bestimmten Arten von Schlafstörungen und Herzinfarkten besteht. Aussetzer bei der Atmung sorgen dafür, dass es zu Störungen bei der Durchblutung kommt, was sich wiederum negativ auf die Blutgefäße auswirken kann.

Auch in Deutschland leiden immer mehr Menschen unter Schlafstörungen. In speziellen Schlaflaboren versuchen die Mediziner, den Ursachen auf den Grund zu kommen. Jetzt hat die Wissenschaft festgestellt, dass die Ursachen für Schlafstörungen in vielen Fällen genetisch bedingt sind.

Der menschliche Körper verfügt über Gene, die den Rhythmus im wachen Zustand und auch im Schlaf regulieren. Bei Schlafsüchtigen beispielsweise, die permanent Gefahr laufen, einzuschlafen, haben sich diese Gene einer Veränderung unterzogen und sind von den Patienten, die immer und überall damit rechnen müssen, in den Schlaf zu verfallen, nicht mehr so leicht „ein- oder auszuschalten“.

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