Mit der Zeitumstellung kommt die Winterdepression

Am kommenden Wochenende ist es einmal wieder so weit.

In Deutschland werden die Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag um eine Stunde zurück gestellt. Durch diese Umstellung aber werden auch Müdigkeit, Schlafprobleme, Kopfschmerzen und vor allem auch die Winterdepression begünstigt.

Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Angestellten Krankenkasse, DAK. Zwar leiden hauptsächlich Frauen unter den durch die Zeitumstellung hervorgerufenen Symptomen, doch auch Männer sind zunehmend davon betroffen. Immerhin 13 Prozent der Befragten Männer gaben an, unter der Zeitumstellung zu leiden.

Besonders betroffen sind dabei Schichtarbeiter oder Menschen, die in der Regel früh aufstehen und lang arbeiten. Da es am Abend früher dunkel wird, die meisten Menschen aber durch Ausbildung, Arbeit oder Alltag an einen zeitlich festen Tagesablauf gebunden sind, gehen viele Menschen durch die Umstellung auf die Winterzeit morgens im Dunkeln zur Arbeit und kehren abends im Dunkeln wieder heim.

So wird durch den Mangel an Sonnenlicht, welches den Körper stimuliert das eine positive Grundstimmung beeinflussende Hormon Serotonin zu produzieren, im Körper mehr des Hormons Melatonin produziert. Dieses ist verantwortlich für die Steuerung des Schlafes.

Viele Menschen sind in der Winterzeit schneller müde oder klagen auch über chronische Müdigkeit. Das fehlende Serotonin begünstigt zudem die Entstehung einer Winterdepression, so das Mediziner dieses Phänomen auch als eine „Saisonal Abhängige Depression“ (SAD) bezeichnen.

Hilfreich gegen die Winterdepression ist vor allem Licht und Farbe. Dies kann durch Bewegung an der frischen Luft, zum Beispiel einen Spaziergang in der Mittagspause, und auch warme und aufheiternde Farben in den eigenen vier Wänden erreicht werden.

Ob farbige Badezusätze, Foto Tapeten oder fröhlich bunte Bettwäsche, Hauptsache der Dunkelheit draußen mit hellen Farben drinnen etwas entgegen zu setzen.

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